Du planst eine Konferenz, einen Strategieworkshop oder eine Mitarbeiterveranstaltung und überlegst, ob ein Graphic Recording dazugehören soll. Spätestens beim Budget kommt die Frage: Was kostet das eigentlich? Hier bekommst du konkrete Zahlen und erfährst, wovon der Preis abhängt.
Die Richtwerte
Bei mir gelten folgende Preise, jeweils netto zuzüglich Reisekosten:
| Einsatz | Preis |
|---|---|
| Halber Tag | ab € 1.200 |
| Ganzer Tag | ab € 2.000 |
| Mehrere Tage | ab € 1.600 pro Tag |
Das „ab“ ist ernst gemeint. Der tatsächliche Preis hängt davon ab, wie viel Vorbereitung und Nachbearbeitung dein Anlass braucht. Im Erstgespräch kläre ich das mit dir und du bekommst ein Angebot, das genau zu deiner Veranstaltung passt.
Was im Preis steckt
Wer ein Graphic Recording bucht, sieht vor allem die Stunden im Raum, in denen gezeichnet wird. Dahinter liegt mehr Arbeit, als man auf den ersten Blick vermutet.
Vorbereitung. Ich lese mich in Agenda, Programm und Fachbegriffe ein. Ich kläre mit dir, welche Botschaften im Bild landen sollen und wer das Ergebnis später nutzt. Je fachlicher das Thema, desto wichtiger ist dieser Schritt.
Das Zeichnen selbst. Während der Veranstaltung höre ich zu, filtere und verdichte. Ein Graphic Recording ist kein Wortprotokoll. Es zeigt Zusammenhänge, Spannungen und Ergebnisse so, dass sie auf einen Blick erfassbar sind.
Die Übergabe. Am Ende stehen Bilder, die weiterarbeiten: im Nachbericht, im Intranet, in der nächsten Teamsitzung. Ob analog auf Papier oder digital als Datei, besprechen wir vorab.
Wovon der Preis abhängt
Folgende Faktoren bestimmen, wo dein Angebot innerhalb und oberhalb der Richtwerte landet:
- Dauer. Halber Tag, ganzer Tag oder mehrtägig. Bei mehrtägigen Formaten sinkt der Tagessatz.
- Format. Analog an der Wand, digital am Tablet vor Ort oder online in einer virtuellen Veranstaltung.
- Anzahl der Sessions. Ein Plenum ist etwas anderes als mehrere parallele Workshops, die alle festgehalten werden sollen.
- Komplexität des Themas. Ein Strategieprozess mit vielen Fachbegriffen braucht mehr Vorbereitung als eine Kick-off-Veranstaltung.
- Nachbearbeitung. Sollen die Bilder digitalisiert, ergänzt oder zu einem Gesamtbild zusammengeführt werden?
- Reise. Bei Einsätzen außerhalb von Wien kommen Reisekosten dazu. Online fallen sie weg.
Lohnt sich das?
Diese Frage stellen sich viele Veranstalter:innen zu Recht. Ein paar Gedanken dazu:
Eine Veranstaltung kostet Zeit, Raum, Catering und vor allem die Arbeitszeit aller Teilnehmenden. Was davon bleibt, entscheidet über den Wert. Ein Graphic Recording sorgt dafür, dass die Ergebnisse sichtbar bleiben, wenn der Saal längst leer ist.
Während der Veranstaltung wirkt es ebenfalls. Teilnehmende sehen, dass ihre Beiträge ankommen. In Pausen bilden sich Gruppen vor der Wand und diskutieren weiter. Das Bild wird zum gemeinsamen Bezugspunkt.
Und danach? Ein gutes Recording wird nicht archiviert, sondern verwendet: als Titelbild für die Dokumentation, als Gesprächseinstieg im nächsten Workshop, als Poster im Büro.
So nutzt du dein Budget gut
- Früh anfragen. Gute Termine sind gefragt, und mehr Vorlauf heißt bessere Vorbereitung.
- Den Zweck klären. Wer soll das Bild nach der Veranstaltung sehen? Das bestimmt Stil und Detailgrad.
- Online mitdenken. Für virtuelle oder hybride Formate fallen keine Reisekosten an, und die Ergebnisse liegen sofort digital vor.
- Programmpunkte auswählen. Nicht jeder Teil einer Veranstaltung braucht ein Recording. Konzentriere dich auf die Teile, deren Ergebnisse weiterleben sollen.
Weiterlesen
- Graphic Recording, Sketchnotes, Visual Facilitation: Was ist der Unterschied?
- Graphic Recording online: So funktioniert Live-Zeichnen bei virtuellen Events
Dein nächster Schritt
Du planst eine Veranstaltung und möchtest wissen, was ein Graphic Recording in deinem Fall kostet? Dann lass uns sprechen. Im kostenlosen Erstgespräch kläre ich mit dir Anlass, Format und Umfang, und du bekommst ein konkretes Angebot.



